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Musik, Musik, Musik

Für Musiker die nach dem Tod eine sinnvolle Verwendung ihrer Überreste suchen, bietet jetzt ein Unternehmen in England an, die Asche des Verstorbenen in Vinyl zu pressen. So kann man nach seinem Tod noch als Schallplatte seiner Lieblingsmusik dienen. Sehr praktisch und sinnvoll wie ich finde.

Bleibt noch die Frage, ob das in Deutschland möglich ist.

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Eine Bandgründung ist meist keine einfache Sache. Viele Fallstricke lauern auf der Suche nach den richtigen Mitmusikern. Da ich inzwischen einige Erfahrung habe und gerade auch alle Höhen und vor allem Tiefen durchmache, will ich hier ein paar Tipps dafür geben.

Wo finde ich Musiker?


Als erstes sollte man schauen, ob es Stadtmagazine gibt. Der zweite Anlaufpunkt wäre der örtliche Musikladen. Dort ist meist auch ein Schwarzes Brett vorhanden. Nicht zu vernachlässigen, je nach Stadt ist das Internet. Hier bieten sich lokale Musikerforen an. Überregionale gehen zwar auch, bieten aber nicht so eine hohe Erfolgsquote, gerade wenn man nicht in einer Großstadt wohnt.

Was muss in die Suchanzeige?


Die Suchanzeige ist äußerst wichtig. Sie entscheidet darüber, wer sich meldet und welche Erwartungen jemand hat. Daher gilt hier, möglichst kurz, aber auch möglichst alles Wichtige drin haben. Hier einmal ein paar Vorschläge:

1. Wer ihr seid, wie alt


2. Was ihr für Musik machen wollt.


3. Das Spielniveau. Wenn ihr Anfänger seid, dann ist es wahrscheinlich nicht gut, wenn ihr direkt mit Profis spielen wollt. Also was könnt ihr und was verlangt ihr an Können von den Anderen.

4. Was ihr erreichen wollt. Wollt ihr nur Spaß haben, ein paar Auftritte, oder direkt an die Spitze der Charts. Danach richtet sich auch die Motivation, die Einstellung und der Aufwand der betrieben werden muss. Wenn einer in die Charts will und alles professionell und der Rest will eigentlich nur Spaß haben und ein paar Gigs spielen, dann geht der Spaß auf beiden Seiten schnell flöten.

5. Wie ernst nehmt ihr die Sache? Steht in engem Zusammenhang mit dem Punkt 4. Für ehrgeizige Ziele benötigt man auch entsprechend zuverlässige Leute.

6. Cover? Wichtig zu wissen ist auch, ob ihr Covern wollt, oder eigene Stücke schreiben.

7. Proberaum/Proben: Gibt es einen Proberaum, wie ist der ausgestattet, wo liegt er und wie oft probt ihr, bzw. wie oft wollt ihr Proben.

Jemand meldet sich und dann?


Ihr habt die Suchanzeige formuliert und an allen bekannten Stellen aufgehangen, aufgegeben und ins Forum gepostet. Das Emailpostfach läuft über vor Bewerbungen. Was nun? Am besten ist es, sich erst an einem neutralen Ort, ein Café oder einer Kneipe zu treffen und sich dann genauer über die Ziele, Wünsche Vorstellungen zu unterhalten. So können eventuelle Missverständnisse ausgeräumt werden und man sieht schonmal was man für einen Charakter vor sich hat. Falls man merkt, dass durch die Anzeige Missverständnisse auftauchen, kann man danach diese auch noch anpassen.

Wenn man sich nicht sicher ist und vielleicht doch eher ein ungutes Gefühl, oder eben es ist direkt klar geworden die Vorstellungen laufen auseinander, dann direkt absagen und sich einvernehmlich trennen. Ein Versuch, obwohl es nicht ganz passt geht nach meiner Erfahrung meistens in die Hose und eine spätere Trennung ist schwieriger. Notfalls nochmal drüber schlafen und sagen, man melde sich. Dann aber auch wirklich zeitnah melden!

Vielleicht noch kurz dazu, warum nicht direkt in den Proberaum einladen. Im Proberaum gibt es meist eine Eigendynamik. Man spielt ein wenig zusammen und vielleicht macht es auch Spaß. Dabei werden aber die Differenzen, die dabei auftreten meist nicht zur Sprache gebracht. Ich hatte mal den Fall, da kam ein Keyboarder. In der Anzeige stand, “Hardrock Band”. Nun sagte der mitten in der Probe, dass ihm verzerrte Gitarren nicht gefallen würden. Nun, für diese Musikrichtung irgendwie nicht so die richtige Einstellung. Am Ende der Probe haben wir noch eine Akustik Jamsession gemacht und ein paar bekannte Songs gespielt und alles lief wunderbar. Der Typ is dann weg, wollte nochmal wiederkommen alles super. Als wir wieder aus unserem Traum erwachten, haben wir uns gefragt, warum wir noch zustimmten, als er wiederkommen wollte. Die Stimmung war einfach zu postitiv um eine schlechte Nachricht zu überbringen. Gut, er kam zwar von sich aus nie wieder, aber das kann schonmal nach hinten losgehen. In einem anderen Fall haben wir es hinbekommen. Das lag aber daran, dass der Kandidat einfach nicht spielen konnte und es daher auch einfach nicht anders ging. Mit einem Vorgesrpäch hätte man dann die für ihn vielleicht etwas peinliche Situation vermeiden können.

Das Vorgespräch ist gut gelaufen und ihr ladet den Kandidaten zur Probe ein.

Hier habe ich noch keine beste Methode gefunden glaube ich. Als sinnvoll sehe ich eine Aufnahme des gespielten an, da man sich das dann hinterher zusammen in Ruhe anhören kann. Meist nimmt man das dann anders wahr als wenn man mitten im “Gefecht” ist.

Neben dem Spielen selbst, solltet ihr noch auf das Verhalten achten. Mir ist schon passiert, dass jemand praktisch sofort die Band übernommen hat und gnadenlos nach vorne Preschte. Ob das jetzt einem Gefällt muss jeder selbst wissen, aber das kann schon sehr anstrengend sein und eventuell auch auf unterschiedlichen Zielen basieren.

Soviel erstmal dazu. Wem noch was einfällt kann dies gerne in die Kommentare schreiben.

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Ich habe den RSS Feed auf Feedburner umgestellt. Das hat den Vorteil, sollte sich die Feedadresse des Blogs irgendwann einmal aus irgendwelchen Gründen ändern, so braucht man als Abonnent keine Änderungen vorzunehmen. Der Feedburner leitet einfach auf den neuen Feed um.

Wer den “alten” Feed noch im Reader eingestellt hat braucht also im Prinzip nichts zu ändern, es werden weiterhin dort die Feeds ausgeliefert. Wer sich für die Zukunft absichern will kann ja bei Gelegenheit den neuen Feedburner Feed abonnieren. Neuabonnenten bekommen automatisch den Feedburner Feed.

Hier mal noch die Adresse des “neuen” Feeds: http://feeds.feedburner.com/bandforum

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Das Netlabel Dooload bietet seinen Künstlern nun Zugang zum internationalen Markt. Dafür ist die Webseite nun auch in Englisch verfügbar. Außerdem wurde die Optik und Benutzerfreundlichkeit verbessert. Daher bietet Dooload bis zum 1. August 2010 einen Sondertarif für Musiker und Labels an. Der “Standard Special Tarif” bietet die kostenlose, weltweite Veröffentlichung eines Albums für ein Jahr in bis zu 360 Downloadshops. Eine gute Gelegenheit das Netlabel einmal risikolos zu testen.
Dooload wurde 2006 als Musikcommunity gegründet und ist inzwischen zu einem weltweiten Vertrieb herangewachsen.

Quelle: Pressemitteilung von Dooload

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Jun
21.

Der Gitarrenwalther von den Gitarrenstimmern hat jetzt ein eigenes Blog. Darin will er über den Blues schreiben. Der erste Eintrag klärt ersteinmal den Begriff Blues. Man darf gespannt sein wie es weiter geht.

Link zum Blog

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Gegen ein Gesetz für Internetsperren gegen Filesharer in Großbritannien gibt es die Initiative “DONT’DISCONNECT.US“. Für ihre Kampagne haben sie ein Musikvideo gedreht, dass den Slogan der von der Musikindustrie in den 80ern durchgeführten Kampagne “Home Taping is killing Music” aufgreift und sich darüber lustig macht.

Gefunden bei Delamar

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Die Schallwelle Preisverleihung für 2009 fand am 20.2.2010 in Dinslaken statt. Zwei Preise wurden durch eine Hörerwahl bestimmt und weitere Preise durch eine Jury. Alle Preisträger, bis auf den Sonderpreis, blieben streng geheim. Somit war für genügend Spannung gesorgt. Die Preise waren Glasskulpturen mit einer Lasergravur des Schallwelle Logos. Sie waren am rechten Rand der Bühne aufgereiht und von weitem musste ich durch die rote Beleuchtung zunächst an Grableuchten denken. Bei näher Betrachtung erinnerte aber nichts mehr daran. Sie sehen sehr Edel aus.

Zum Anfang fand ein kleines Konzert von Dithmar aus Dänemark statt. Danach ging es zur Prämierung der besten CD 2009 der Hörerwahl. Christoph Cech von eldoradio* hielt die Laudatio und berichtete von seinem Weg zur elektronischen Musik. Gewinner des Preises für die beste CD 2009 wurde Synth.NL mit Oceanography.

Als nächstes Stand der beste Musiker in der Hörerwahl an. Detlef Keller hielt die Laudatio. Den Preis erhielt Dennis Dithmar. Der war sichtlich überrascht und auch ihm fehlten die Worte.

Jetzt standen die Jurypreise auf dem Programm. Sylvia Sommerfeld vom Schallwende Verein präsentierte den Preis für den besten Neuling 2009. Die letztjährigen Gewinner Ambient Circle präsentierten stolz ihre CD, die erst wenige Tage vorher fertig wurde. Denn der Preis für den besten Neuling, ist der einzige Preis, der auch einen geldwerten Vorteil bietet. Der Gewinner bekommt von der Firma interdisc eine CD Produktion für 1000 CDs inklusive Glasmaster geschenkt. Gewonnen hat dann Meesha. Der junge Niederländer war während eines Konzertes beim Electronic Circus Festival aufgefallen.

Darauf folgte ein Konzert von GartenOhm. Die drei Musiker hatten sich erst 5 Tage zuvor wieder zusammengetan. Leider spielte ihnen die Technik einen Streich nach dem anderen. Sie ließen sich aber davon nicht beirren und spielten einfach weiter. Das Potential dieser Band konnte man trotzdem hören. Da darf man noch gespannt sein, was denn da noch so alles kommt.

Die nächste Laudatio wurde von Robert Schröder gehalten, der einige lustige Anekdoten aus seinem Leben mit der Musik erzählte. Er überreichte den Jury-Preis für das beste Album 2009. Dieser ging an Wolfram Spyra für January In June. Dieser freute sich auch über einen weiteren Schallwelle Preis. Vor allem, wie er betonte, da er kein klassisches elektronisches Album abgeliefert hatte, sondern ein eher sperriges Album.

Die Laudatio für den besten Musiker 2009 hielt Rolf Maier-Bode, der in den 90ern recht erfolgreiche Techno/Dance Nummern produzierte. Er erzählte von seinen Erlebnissen mit der Musikindustrie und den Nachteilen der Einmischung von Außen, sobald viel Geld im Spiel sei. Ein Grund warum er sich davon distanzierte und nur noch Auftragsproduktionen machte. Seine Leidenschaft für eigene Musik erwachte aber vor kurzem wieder und mündete in einer selbst produzierten CD.

Der Gewinner des Jury-Preises für den besten Musiker 2009 war wieder Wolfram Spyra. Der konnte sein Glück kaum fassen und spendierte eine Lokalrunde. Somit war er der Abräumer des Abends.

Es folgte ein Konzert von Harald Grosskopf, der später auch noch mit Ashra auftreten sollte. Nie war ein Schlagzeugsolo so interessant.

Schließlich kam der Höhepunkt des Abends. Die Verleihung des Sonderpreises an Ashra. Winfrid Trenkler, Gewinner des Sonderpreises bei der letztjährigen Verleihung war extra aus Schweden angereist um die Laudatio zu halten. Zuerst forderte er allerdings eine Begründung für die Wahl der Jury und so erkläre Sylvia, wie sie zu dieser Entscheidung gekommen waren. Zuerst wollten sie Klaus Schulze wählen, doch der hatte mal gesagt, dass er einen Sonderpreis nur nach seinem Tod aktzeptieren würde. Also schied der schonmal aus und man einigte sich dann auf Ashra.

Manuel Göttsching nahm den Preis auch persönlich entgegen und holte auch seine derzeitigen Mitmusiker, Harald Grosskopf und Steve Baltes auf die Bühne.

Dann kam die große Überraschung des Tages. Ashra traten live auf. Das Publikum war begeistert und wurde sogar mit einer Weltpremiere belohnt. Ein Titel, den sie aus Zeitmangel nicht auf dem letzten Japan Konzert spielen konnten, spielten sie nun erstmals auf der Schallwelle Preisverleihung. Das Publikum forderte noch eine Zugabe und bekam noch “Midnight on Mars” zu hören. Eine Sternstunde der elektronischen Musik, wie es Winfrid Trenkler ausdrückte. Für mich, der ich bisher noch nichts von Ashra gehört hatte, war es eine Offenbarung. Selten war ich so begeistert nach einem Konzert.

Ein großes Lob muss man auch an die Moderation von Sylvia Sommerfeld, Vorsitzende des Schallwende Vereins und Stefan Erbe, selbst EM Musiker,  aussprechen. Sie sorgten mit ihrer Moderation für eine angenehme Atmosphäre. Da wurde keine überzogene Show abgeliefert, sondern eine würdige Veranstaltung für großartige Musiker, die wissen was sie können und wo sie stehen.

Auch die Jury hat großtartige Arbeit geleistet. Sie besteht aus Kennern der elektronischen Musikszene. Unter anderem Christoph Cech, der seit 10 Jahren auf eldoradio* eine Sendung zum Thema EM macht und Stefan Schulz, der den Syndae EM Podcast betreibt.

Insgesamt eine großartige Veranstaltung. Die hoffentlich noch wächst aber niemals zu groß wird. Die lockere Atmosphäre, die es zuließ ungezwungen während der Pausen  mit den Künstlern zu sprechen, war sehr angenehm und sollte beibehalten werden.

Videos von der Preisverleihung kann man sich auf dem Youtube Kanal von Stefan Erbe ansehen.

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Einen kurzen Videobericht über die Schallwelle kann man sich hier auf Youtube anschauen:

Link zum Film

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Music with a view, so das Motto von BalconyTV. Musiker und Bands spielen einen Song auf einem Balkon. Damit ist das Grundkonzept auch schon genannt. Angefangen hat alles 2006 in Dublin, danach folgten Hamburg und London. Inwzischen gibt es auch einen Balkon in Polen und bald auch in Nashville USA. Die Seite wurde, zurecht,  für mehrere Preise nominiert und bekam 2007 den „Best Music Website Award“ bei den Irish Digital Media Awards verliehen.

Die Videos kann man sich auf der Webseite im Archiv oder bei Youtube anschauen. Hier noch einmal alle Links im Überblick.

BalconyTV Webseite

BalconyTV Videoarchiv

BalconyTV bei Facebook

Myspace Seite von BalconyTV Hamburg

BalconyTV bei Youtube

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Marc Weissenberger initiierte das Projekt “Rock The Biz”. Eine Dokumentation über das Musikgeschäft außerhalb der Major Labels. Dazu tourte er zwei Monate durch Europa und filmte und befragte Musiker, Labels und Produzenten. Der Film soll neue Möglichkeiten für Musiker aufzeigen ihre Musik abseits des Mainstreams zu vermarkten.

Auf der Webseite kann man sich die Entstehung des Films ansehen. 2010 soll er zu sehen sein.

Gefunden im Delamar Podcast

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Der Reini bietet auf seiner Webseite Videos für Gitarristen. Die Videos sind immer sehr unterhaltsam. Meist redet ehr mehr als er spielt, aber so geht der Spaß nicht verloren und seine Anregungen und Tipps sind immer sehr interessant und hin und wieder auch ungewöhnlich.

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