Matzumi, das ist ein „Ein-Frau-Band“ aus Niedersachsen, die sich der elektronischen Musik verschrieben hat. Matzumi macht schon seit ihrer Kindheit Musik und hat eine Vorliebe für pompöse elektronische Musik, sowie für Dinosaurier. Von Anfang an hat sie nur eigene Melodien entwickelt und sich beharrlich geweigert andere Lieder einfach nach zu spielen. Alles fing mit einem Kinderakkordeon an. Ihre Songs sind zumeist instrumental im Stile von Vangelis, Jarre oder Klaus Schulze. Zur Unterstützung der Atmosphäre bringt sie auch manchmal Gesang in ihre Songs mit ein.
„ad infinitum“ ist nach „cryin’ soul“ und „sometimes“ ihr drittes Album. Es beginnt mit dem Stück The lonely path – Prologue. Ein langsames Stück mit Gesang und schwebenden Synthiflächen, die sanft auf das Album einstimmen. In „sense of life“ geht es instrumental weiter. Flächen und unaufdringlich eingesetzter Leadsound verleitet zum träumen. „We are one“ ist geprägt von sphärischen Synthsounds und ebensolchem Gesang. In „Dreamtraveller“ fällt vor allem der außergewöhnliche Beat auf, der die Reise nach vorne bringt. Der „Epilogue“ erfeut wieder mit sphärischen Synthies und Gesängen mit einem verträumten Rhythmus.
Das Album ist insgesamt sehr ruhig. Es ist Soundmalerei, die im Kopf des Hörers Bilder erzeugt. Es kommt sehr viel Gefühl dabei rüber. Vor allem der gezielt eingesetzte Gesang trägt dazu bei. Die Produktionsweise von Matzumi, alles direkt einzuspielen und nicht per Midi und Sequenzer Software zu basteln leistet sicher auch einen wichtigen Beitrag.
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